Lama-Farm &
Alpaka-Farm

 

 




 
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Artenbeschrieb des Lamas


Zu den Altweltkameliden zählt man das Trampeltier und das Dromedar. Sie leben vor allem in Nordafrika und in Asien. Wegen ihres schaukelnden Passganges werden sie auch als „Wüstenschiffe“ bezeichnet. Beide werden bei einer Körpergrösse von ca. 2.3 m zwischen 550 und 800 kg schwer
.

Vicuñas und Guanacos sind die beiden Wildformen der in Südamerika heimischen  Neuweltkameliden. Das Lama stammt nur vom Guanaco ab, während die Abstammung das Alpakas noch nicht vollständig geklärt ist. Die Wolle der zierlichen Vicuñas zählt zu den wertvollsten Tierhaaren der Welt.


Das Alpaka wird bei einer Körpergrösse von ca. 80 bis 90 cm durchschnittlich 60 bis 70 kg schwer. Als Wolllieferant gezüchtet, besitzt das Alpaka ein seh feines Haarkleid, das zu hochwertigen Textilien verarbeitet wird. Auf Grund des Haarkleides unterscheidet man zwei Typen: Das Huacaya mit einem dichten und fülligen Vlies, und das Suri, dessen Fasern einen Drall aufweisen und wie Locken am Tier hängen (Rasta-artig). Suri-Alpakas sind sehr selten und daher auch sehr wertvoll. Der Kopf der Alpakas ist kürzer als jener der Lamas und hat auch eine etwas andere Form – die Ohren sind kleiner und die Ohrspitzen sind mehr abgerundet. Durch die z-förmige Winkelung der Hüft- und Oberschenkelknochen wirkt das Alpaka hinten abgerundet und durch den tief angesetzten Schwanz erweckt es noch mehr den Eindruck von Rundlichkeit. Die Farbe der Tiere reicht von weiss über jede Nuance bis schwarz, meistens jedoch sind sie einfärbig – richtige Schecken findet man selten.


Lamas haben ein Stockmass von 100 bis 125 cm und ein Gewicht von 150 bis 180 kg. Die Bewollung der Lamas geht von leicht über mittel bis zum üppig bewollten Tier – auf  Grund dessen unterscheidet man folgende Haarkleider: wooly, medium und classic. Das Classical Lama, auch Ccara Sullo genannt, ist ein grossrahmiges, hochbeiniges Tier mit langgezogenem Rücken und eher grossem Kopf. Über seinem Rumpf liegt das Wollkleid wie eine Decke. Am Hals dünnt der Behang merklich aus. Kopf und Beine bleiben ohne lange Haare. Das Wooly-Lama hingegen besitzt einen dichten, langen Behang, der auch weite Teile von Stirn und Beinen bedeckt. Es ist meist etwas kleiner als der Ccara-Sullo-Typ. Ein anderer sehr spezieller Woll-Typ ist das Suri-Lama. Dies ist wohl die seltenste Art der Neuweltkameliden. Die grössten Bestände findet man in Peru. Dort haben diese Tiere einen hohen Stellenwert; man sagt ihnen sogar religiöse Kräfte nach. Der Körperbau typischer Suri-Lamas, reinrassig und ohne Alpaka-Einschlag, sollte dem der anderen Lama-Unterarten entsprechen. Das besondere Merkmal sind aber die Zapfenlocken; glänzende, feine und gebündelte Surifasern. Alle Lamas haben leicht bis markant geschwungene Ohren. Wenn sie gut ausgebildet und trainiert sind, eignen sie sich nicht nur als Begleit- sondern auch als Packtiere für Trekkings. Sie sind trittsicher und berggängig. Lamas tragen bis zu 20% ihres Körpergewichtes an Gepäck. Alle Neuweltkameliden sind Schwielensohler und laufen auf zwei Lederballen, die keiner Pflege bedürfen. Sie verursachen deshalb auch in extremen Hanglagen kaum Trittschäden. Sie fressen nicht mehr Heu und Gras als Schafe und da sie Gras abbeissen und nicht ausrupfen, wird die Grasnarbe kaum verletzt. Die Haltung und der Umgang mit diesen wunderbaren Tieren ist auch sonst nicht problematisch. Ihre Lebenserwartung beträgt über 20 Jahre. Mit 1 bis 2 Jahren sind Lamas und Alpakas geschlechtsreif und die Tragzeit der Stuten beträgt rund 11.5 Monate. Einlingsgeburten sind die Regel.


Fragen, die immer wieder gestellt werden

Zu welchem Zweck kann man Lamas nutzen?

- Haus- und Hobbytiere
- Zuchttiere
- Packtiere für Wanderungen zu Fuss oder zu Pferd
- Wolllieferanten
- Landschaftspfleger
- geeignet für den Einsatz in der Psycho- und Physiotherapie

Spucken Lamas?

Spucken ist eine Ausdrucksform der Rangordnung innerhalb der Herde. Es ist äusserst selten, dass Lamas gezielt nach Menschen spucken. Dies tun sie nur dann, wenn sie von den Menschen extrem gereizt werden oder sie sich von ihnen bedroht fühlen.

Küssen Lamas gerne?

Lamas grüssen Menschen und Tiere oft mit ihren Nasen und tauschen dabei leichte Atemstösse aus. Manche mögen es ihre Nasen aneinander zu reiben. Meistens jedoch sind sie nur neugierig was da kommt und wie es riecht.

Kann man auf Lamas reiten?

Kinder können sehr wohl auf Lamas reiten. Es ist allerdings nicht ein primärer Trainingspunkt.

Sind Lamas intelligent?

Sie sind sehr intelligente und neugierige Tiere, die auch sehr schnell lernen. Sie kommunizieren untereinander über ihre Körperhaltung, Schwanz- und Ohrenbewegungen sowie einer Vielzahl von Lauten. Am häufigsten hört man ein sanftes Summen, ein passender Laut für ein sanftes Tier.  

Gibt es einen Verein der Lamafreunde?

 In jedem Land gibt es eine Vereinigung für Züchter, Halter und Freunde dieser sanften Tiere. Der Schweizerische Verein heisst „VLAS“ (Verein der Lama und Alpakahalter Schweiz - http://www.vlas.ch).

 
 
tel : 027'957'18'22
mobil : 079'642'66'14
mailinfo@lama-farm.ch
 
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